Freitag, 3. Oktober 2014

Freitags-Füller


Heute ist Freitag. Juhuu! Und frei noch dazu. Das heißt, es ist Zeit für die Freitags-Füller von Barbara. Näheres dazu findet ihr hier. Fett ist das, was vorgegeben war...
  1. Ich bin stolz,  weil ich es heute geschafft habe, richtig zu entspannen und die Arbeit liegen zu lassen. Muss auch mal sein : )
  2. Eine Wohnung ohne Garten ist definitiv nicht der richtige Platz für  einen Hund. Deshalb muss ich mich noch gedulden, bis wir einen in unser Zuhause holen können.
  3. Um den Hals trage ich eigentlich immer nur Tücher oder Schals, selten mal eine Halskette.
  4. Manche Leute machen mir zuviel Drama.
  5. Gestern abend habe ich es richtig genossen, lange auf zu bleiben, da ich heute ausschlafen konnte.
  6. Ich liebe Herbstblumen. Zählen Sonnenblumen da eigentlich noch dazu?
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Schatz, der von seiner Geschäftsreise (ja, am Feiertag) zurückkommt, morgen habe ich außer unserem Wochenendeinkauf nichts geplant und Sonntag möchte ich auf jeden Fall das schöne Wetter genießen und Abends zu unserem Tanzkurs gehen!
Schönen Frei- und Feiertag!

Dienstag, 30. September 2014

Sukkulenten


Vor knapp 1 1/2 Jahren habe ich mir mal unbedingt Sukkulenten eingebildet und bei uns im Gartenmarkt ein paar kleine Exemplare besorgt. Denen gefiel es auch auf unserer Fensterbank recht gut und sie wuchsen prächtig und im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Topf.

Dann las ich vor einiger Zeit einen Beitrag über das Nachziehen von Pflanzen aus einzelnen Blättern bei Elise im Blog. Warum nicht einfach versuchen, dachte ich mir. Also, die habe ich, bzw. mein Schatz ein paar Pflanzen umgetopft und von den anderen vorsichtig die Blätter abgemacht.

Irgendwie schien es schon komisch, die Blätter nur auf die Erde zu legen, aber scheinbar hat es funktioniert, denn nur 8 Wochen später sieht man schon die ersten Erfolge:

Die weißen Fäden sind die neuen Wurzeln und wenn man ganz genau hinsieht, dann sieht man oben im Bild in der Mitte auch einen ganz zarten kleinen Trieb.


Ich bin richtig stolz auf uns und jeden noch so kleinen Erfolg...

Dienstag, 23. September 2014

B A S I L I K U M

Habe ich euch eigentlich schon vom Basilikum erzählt, der nicht sterben wollte?

Basilikum und wir - das war bisher immer so eine Sache. Meistens haben wir im Frühjahr eine Pflanze gekauft, die dann innerhalb kürzester Zeit kaputt ging. Bis zum Ende des Sommers verbrauchten wir dann immer 3-4 Pflanzen.

Nein, es lag nicht daran, dass wir nicht wissen, wir man die Blätter abzupft: Nie die Spitzen, sondern immer die einzelnen Blätter am Stängel, und zwar so, dass die direkt daran anschließenden neuen Triebe nicht verletzt werden. Das haben wir brav befolgt, aber hatten trotzdem kein Glück.

Bis zu diesem Jahr. Ihr erinnert euch vielleicht, wir waren im Mai in Italien und haben neben Lebensmitteln auch ein paar Pflanzen mitgebracht, unter anderem Basilikum. Hier nochmal zur Erinnerung ein Foto direkt nach dem Einpflanzen:

Und nun kommt das unglaubliche: Die Pflanze hat überlebt. Bis jetzt. Ja, nach über 3 Monaten und einem doch eher "unitalienischem" Sommer gedeiht der Basilikum noch prächtig. Wir kommen kaum hinterher mit der Ernte.


Unser nächstes Ziel? Wir werden ihn mal mit nach drinnen in die Küche nehmen und schauen, ob er den Winter mitmacht. Wenn nicht, ist's nicht schlimm, denn wir haben uns wirklich über ihn gefreut. Und wenn er uns erhalten bleibt, dann ist's noch besser.

Ach ja, der nächste Frühjahrsausflug nach Italien ist schon fast gebucht. Ratet mal, was auf der Einkaufsliste steht...

Freitag, 19. September 2014

Herbst?

Meteorologisch gesehen ist der Sommer ja vorbei. Nur irgendwie hat er da was verwechselt, denn kaum war der September da, ist das Wetter schlagartig besser geworden, abgesehen vom Nebel am Morgen. Naja, wa soll's. Nutzen wir's halt aus und freuen uns darüber.

Wir haben jeden Sonnenstrahl genutzt. Wir haben dank des günstigen Standorts immer noch eine Menge Tomaten an den Pflanzen hängen und die Sonne hat ihnen richtig gut getan. Hier ein letztes Foto vor der Ernte:

Am vorletzten Wochenende haben wir dann unsere Kräuter umgetopft. In letzter Zeit war es etwas eng geworden in den großen Pflanzkästen und die Pflanzen haben sich gegenseitig die Nährstoffe weggenommen, also hat jetzt jeder seinen eigenen Topf bekommen. Damit sollten wir die Lieben auch gut durch den Winter bringen. Voilà:

Wir haben übrigens lauter gleiche Töpfe genommen, auch wenn das hier nicht so aussieht. Bei ein paar haben wir einfach Ziegelsteine drunter gelegt, jetzt stehen sie etwas höher und bekommen erstens mehr Sonne ab, zweitens sieht das ganze etwas aufgelockerter aus.

Nachdem wir den Sack mit Erde dann schon ausgeleert hatten, haben wir gleich noch unsere Herbstbepflanzung angelegt:


Erika, Fetthenne und ein paar Bodendecker sollten die Töpfe ausreichend schützen, sodass wir uns nächstes Frühjahr wieder über unsere Tulpen und Narzissen freuen können.

Und noch zuletzt der neue Mitbewohner. Unser altes Limonenbäumchen hat es dann doch nicht geschafft und uns verlassen. Irgendwie ist es nach dem Winter nie richtig auf die Beine gekommen. Hier also sein Nachfolger.

Jetzt aber ab und noch eine Runde nach draußen, die Sonne und die Wärme genießen...

Donnerstag, 31. Juli 2014

Sommerküche - selbstgemachte Tomatensuppe

Ich wünschte ja, dass unsere eigenen Tomaten schon so weit sind, aber leider macht uns das Wetter einen kleinen Strich durch die Rechnung und es werden immer nur eine oder zwei Tomaten reif... aber zum Glück ist auf unseren Gemüsehändler auf dem Samstagsmarkt Verlass.
Und so gab es gestern Abend selbstgemachte Tomatensuppe.

Dafür braucht ihr (Rezept für 2 hungrige Personen):
  • ca. 800 g reife Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Avocado
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 mittelgroße Karotte
  • 50 ml Rotwein
  • 400-500 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Crème fraîche
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • nach Belieben ein paar Blätter Basilikum
  1. Zwiebel schälen und grob würfeln, den Knoblauch schälen und ebenfalls grob zerdrücken.
  2. Öl in einem Topf erhitzen und dann die Zwiebel und Knoblauch kurz andünsten.
  3. Währenddessen die Karotte waschen, schälen und in Scheiben schneiden.
  4. Die Karotte in die Pfanne geben und mit dem Wein ablöschen. Köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verschwunden ist.
  5. Die Tomaten waschen, den Strunk entfernen und ebenfalls grob würfeln. In den Topf geben und mit der Brühe übergießen. Lieber am Anfang weniger Brühe hinzugeben und etwas nachgießen.
  6. 25-30 Minuten köcheln lassen.
  7. Währenddessen die Avocado schälen und in kleine Würfel schneiden.
  8. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. In die Teller geben und mit etwas Crème fraîche und den Basilikumblättern dekorieren.

Samstag, 26. Juli 2014

Neues vom Balkon

Erinnert ihr euch noch an diese Bilder?


Das waren ein paar unserer Pflanzen so ungefähr im Mai. Nunja, mittlerweile gestaltet sich das ganze schon etwas anders. Da kommt einfach nur Urlaubsfeeling auf und deshalb ein paar aktuelle Bilder aus "unserer grünen Hölle" (Zitat meiner Mama):
Tomatenpflanzen und Blumen

diese Woche spitzelte es sogar schon rot hinter dem grün hervor

Olivenbäumchen mit Wiesenblumen und im Vordergrund unser neuer Lorbeer

3 Sorten von Geranien, die den Balkonkasten schwer nach unten ziehen

Kapuzinerkresse, die einfach überall auf dem Balkon hin möchte
 
Dipladenia - mit vielen Blüten nach ein paar sonnigen Tagen

Dienstag, 8. Juli 2014

Träumst du Fréderik? - oder Vorratsammeln für den Winter

Bald ist es wieder soweit. Während draußen heute der Sturm heult und die Regentropfen gegen das Fenster trommeln, habe ich die Gläser aus dem letzten Jahr schon einmal hervorgeholt, denn bald ist es wieder soweit: Tomatensaison!
Unser Gärtner hat schon seit 2-3 Wochen eigene Tomaten und in etwa zwei weiteren Wochen wird er wieder das unschlagbare Angebot haben: 3 kg zum Preis von 2.
Was das heißt? Tomaten einkochen!
Das haben wir schon letztes Jahr gemacht und die haben prima geschmeckt und das Rezept ist super einfach:

  • 12 "Quattro Stagioni" Gläser mit Füllmenge 0,33 l
  • ca. 3-4 kg reife aber nicht matschige Tomaten
  • Salz
  • Olivenöl
  • einen großen Topf oder am besten einen Wecktopf
  1. Tomaten waschen, den Strunk herausschneiden und würfeln.
  2. Die geschnittenen Tomaten bis ca. 1 cm unter den Rand in die Gläser füllen, dabei darf der ausgelaufene Tomatensaft ruhig mit in die Gläser. Man kann die Stückchen auch ein bisschen drücken, dass sie schön nahe aneinander liegen.
  3. Eine Prise Salz und 1 EL Olivenöl über die Tomaten gießen. 
  4. Den Topf mit Wasser füllen und die Gläser nebeneinander hineinstellen. Das Wasser sollte ca. 3 cm über den Deckeln enden.
    Sie sollten laut Anleitung nicht direkt auf dem Boden stehen, deshalb habe ich den Einsatz vom Dampfkochtopf genommen und die Gläser darauf gestellt. Vermutlich muss man immer einen Teil der Gläser nacheinander kochen.
  5. Das Wasser aufkochen und dann die Gläser ca. 15-20 Minuten mitkochen.
  6. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und das Wasser abkühlen lassen, bis es lauwarm ist. Man hört die Deckel klacken, wenn sich das Vakuum bildet.
  7. Die Gläser lichtgeschützt und kühl lagern und den ganzen Winter genießen! Auf die Pizza, als Soße oder frisch aufgemacht als Bruschetta!


Macht ihr auch Gemüse oder Obst für den Winter ein?